Feedbacks

Hallo Herr Sommerer.
Wir wollten uns noch bedanken, für Ihren Einsatz. Es war großartig. Und eine Überraschung für einige. Aber das meiste von dem was sie bewegt haben ist unsichtbar. Sowohl bei uns, als auch bei meinem Papa. Gerade bei ihm! Für uns beide haben Beerdigungen heute einen Großteil Ihres Schreckens verloren. Wie auch immer sie das geschafft haben. 😉
Jedenfalls vielen herzlichen Dank für Alles.
M. A. und T. L. Juni 2016

*****

Mein Vater war sehr lange Krank und es war absehbar dass bald die Zeit des Abschieds kommen wird. Heute ist mir bewusst, dass ich gar keine Zeit zum Trauer hatte. Da meine Mutter mit dieser Situation völlig überfordert war und dies dafür sorgte, dass ich mich um sie und die ganzen Angelegenheiten kümmern musste.

Zum damaligen Zeitpunkt nahm ich es so hin, was sollte ich denn auch dagegen tun, es musste ja jemand machen und ich wurde auch nicht gefragt, ob es so OK ist. Nachgedacht habe ich darüber nicht, sondern einfach funktioniert.

Bei meiner Mutter wurde dann die Diagnose der frühen Form von Alzheimer diagnostiziert.

Das es mich belastet, keine Zeit für meine Trauer zu haben kam mir nie in Sinn schon gar nicht wie wichtig es ist richtig zu trauern. Abgelenkt von den neuen Aufgaben die ich durch meine Mutter hatte und auch den ganzen Umbruch innerhalb der Familie und meines Privatlebens. Wurde es einfach in eine Schublade gesteckt und verschlossen.

Über kurz oder lang stellte ich schon fest das meine Gedanken was mein Vater betraf nicht mehr mit Liebe gefüllt waren sondern mit Vorwürfe und vielleicht auch leichte Hassgedanken. Diese bewegten sich schon in diese Richtung wie, er hat es gewusst was mit der Mutter ablief, er hat sich aus dem Leben geschlichen er war feige etc. Das Gefühl er hat meine Mutter und mich im Stich gelassen vertiefte sich immer mehr was mir aber erst heute wirklich bewusst ist.

Auch Freunde meinerseits, da ich mich ja auch veränderte und auch Freunde und Bekannte ihrerseits zogen sich immer mehr zurück ja auch die eigene Familie war nicht mehr zu sehen. All dies lies mir keinen Raum mehr überhaupt noch ansatzweise über Trauer, Traurigkeit und Verlust in jeglicher Form nachzudenken. Mit den Folgen war ich zu sehr beschäftigt und vergas mich.

Tja und dann kam was kommen musste ich viel in Depressionen, Suizidgedanken ist das alles gewesen was ich zu erwarten hatte. Antidepressiva und 3 Jahre Psychotherapie waren die folge. Dann ging es mir eine weile gut, dachte ich.

Im Nov 2016 machte es wieder Buff und ich fiel ins Loch. Nein dachte ich mir da will ich nicht mehr hin! Durch Zufall las ich im FB von Tom, es war eine Empfehlung. Hm soweit ich noch fähig war einen klaren Gedanken zu fassen rief ich ihn an. Denn eins war sicher ich will das nicht noch mal alles mitmachen.

Eigentlich ist er immer darauf bedacht das man vorher zu seiner kostenlosen Info Veranstaltung kommt um zu erfahren wie und was da so mit einem abläuft. Er erkannte wohl die Dringlichkeit und gab mir 3 Tage später einen Termin. Es begann eine Mega Erfahrung.

Natürlich ging ich hin mit meiner damaligen Selbstdiagnose Depression, Burnout oder wie man es auch nennen mag. Ich will wieder Freude am Leben haben, Lust was zu unternehmen, Kraft haben und vor allem glücklich sein, 1,5 Std. später ging ich raus und ich strahlte. Meine Kollegin sagte was hat er denn mit dir gemacht, hast du Drogen genommen? Seit diesem Tag viel ich in kein Loch mehr!!

Danach machte ich bei Ihm die Ausbildung zum TrauerCoach. Das nächste spannende Erlebnis denn natürlich fragte er hattet ihr denn schon ein Verlust. Er blieb bei mir hängen mit meinem Verlust Vater, dass ja gut in der Schublade steckte und für mich ja EIGENTLICH erledigt war. Tja er sagte damals nur zu mir, oh willst du stark sein?

Plötzlich liefen mir die Tränen und ja die Schublade öffnete sich und die nie erlebte Trauer war da und es tat soooo weh! Er coachte mich und plötzlich viel so viel Ballast von mir ab, ich kam ins reine mit dem Verlust und mit dem ganzen Stress. Es war so befreiend von den schlechten Gedanken und es kam so ein warmes Gefühl über mich. Der Schmerz und die Hilflosigkeit wandelte sich in eine friedliche Akzeptanz. Natürlich kommt noch manchmal eine kurze Traurigkeit auf aber das ist weil ich ihn einfach vermisse. Nebenbei erwähnt ich hatte immer Rückenschmerzen bis dato! Seither nicht mehr denn wir haben gelernt“ Körper folgt Geist“!

In dieser Ausbildung lernt man nicht nur wie der Klient so unterstützt wird, dass er mit der Trauer oder auch Traumaverhalten zu einem positiven Ergebnis kommt. Man lernt auch sehr viel über sich selbst, alleine das ist es schon Wert so eine Ausbildung zu machen.

Mir gefällt besonders, dass wenn die Grundausbildung erfolgreich bestanden ist weiterhin

zu ihm kommen kann. Fragen Erklären und und und, er wird nicht müde!

Sehr froh bin ich darüber diese Erfahrung der Ausbildung als TrauerCoach gemacht zu haben. Alleine für meine Entwicklung aber auch weil ich für mich beschlossen habe, Menschen in ähnlichen Situationen zu helfen und mit Tom als Ratgeber, Coach und Freund fühle ich mich auch immer mehr dem gewachsen.

A.K. April 2017

*****

Ich hatte einen Termin bei Tom, eigentlich zu einem anderen Bereich. Doch schnell stellte sich heraus, das da ein anderes, viel größeres Problem ist.

Da ich Tom schon sehr lange kennen und absolutes Vertrauen zu ihm habe, platzte es einfach so aus mir heraus.

Ich hatte den für mich wichtigsten Menschen verloren und kam damit nicht klar. Das war mir allerdings nicht so richtig bewusst, da ich es immer versucht habe „runter zu schlucken“ und zu verdrängen. Bei Tom konnte ich endlich los lassen. Mit sehr viel Verständnis und Einfühlungsvermögen wurde aus der eigentlichen Coaching dann schnell ein TrauerCoaching.

Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen wie das funktionieren soll, und vor allem, dass es funktionieren soll. Trotzdem wollte ich es versuchen, denn schlimmer hätte es nicht werden können.

Ich habe in diesem Coaching eine Erfahrung gemacht, von der ich nie dachte, das man zu sowas im Stande ist, dass sowas überhaupt geht, vor allem so einfach. Auf „Knopfdruck“ sollte alles anders sein.

Nach dem Coaching konnte ich mir immer noch nicht vorstellen das plötzlich etwas anders sein soll.

Tom bat mich, an ein etwas zu denken, was mich immer sehr traurig gemacht hat. Für mich war das ein unschönes Bild, das mich immer wieder einholte. Ich versuchte mit aller Kraft dieses Bild „abzurufen“, aber es ging nicht mehr. Ich konnte es mir nicht mehr vor Augen rufen, konnte es nicht mehr sehen, stattdessen „rutschte ich ab“ und musste an positive, schöne Erlebnisse denken. Ich konnte auch nicht mehr so schrecklich traurig sein. Klar war ich immer noch traurig, aber eben anders.

In den Tagen danach konnte ich das erste mal „normal“ von dieser Person träumen. Kein Alptraum, nichts schreckliches oder verwirrendes, ein erster schöner Traum. Und ich war so glücklich. Der Friedhof war immer ein rotes Tuch für mich. Ich bin dort nur hin, wenn es unbedingt sein musste, und ich war schneller draußen als man schauen konnte. Ich wollte es testen. Ist es jetzt anders?

Als ich auf diesem Friedhof war, war alles anders. Ich konnte das erste mal, seit Jahren, dieses Grab bewusst wahrnehmen. Ich hatte keine Angst, keinen Klos im Hals und ich wollte nicht schnell wieder raus. Die Person die mich dort hin begleitete, fragte mich anschließend was denn passiert sei, warum ich plötzlich so lange an diesem Grab stehen kann und nicht zusammenbreche oder wegrenne. Es macht mir nichts mehr aus. Auch Lieder, die ich mit dieser Person verbinde kann ich endlich anhören und an schöne Momente zurück denken. Ja, ich muss sogar bei diesen Liedern lachen, bei denen ich sonst in den ersten Sekunden angefangen habe zu weinen.

Man ist immer noch traurig und vermisst diesen Menschen, aber es tut nicht mehr weh. Es ist einfach anders, für mich nicht richtig in Worte zu fassen.

Fazit: nach diesem Coaching geht es mit viel besser, ich lebe und erlebe ganz anders. Ich muss sogar sagen, mein Leben hat sich total verändert.

Und dafür bin ich dir, lieber Tom, undenklich dankbar. Du weißt wie sehr ich damit zu kämpfen hatte und was für ein Riesen Verlust das für mich war. Ich kann sagen, es geht mir jetzt gut. Ich hätte das schon viel früher machen sollen. Ich konnte endlich loslassen.

Ich kann das jedem empfehlen, der mit so etwas zu kämpfen hat, man lebt besser und leichter danach.

N.R. August 2017

*****

… Während dieser Zeit verließen mich leider meine Kräfte und ich hatte das Gefühl mir wächst alles über den Kopf.

Durch Unstimmigkeiten in der Familie stellte ich alle Entscheidungen von mir in Frage und fühlte mich ratlos und sehr schlecht.

In meiner Verzweiflung rief ich Ihnen an und Sie nahmen sich sofort Zeit für mich.

Sie stellten mir die Frage ob ich wirklich glücklich sein möchte und begannen mit mir zu arbeiten.

An diese eine Stunde kann ich mich  ganz genau erinnern. Stück für Stück wurde mir leichter.

Es war sehr angenehm und ich hatte volles Vertrauen zu Ihnen.

Anfangs konnte ich mir nicht vorstellen damit mein Leben zu ändern.

Wie Sie meinten – danach über viele Dinge zu lachen die mich vorher zur Verzweiflung, Wut und Traurigkeit gebracht hatten.

Zumindest aber hoffte ich es.

Heute kann ich sagen genauso ist es !!!!!!!

Seit dieser Stunde fühle ich mich wie ein anderer Mensch.

Ich gehe mit Situationen ganz anders um und habe eine andere Denkweise. Vieles ist viel einfacher und unkomplizierter.

Oft versuche ich mich rein zu fühlen wie es früher war aber es funktioniert nicht.

Die Verzweiflung, das schlechte Gewissen….. bleiben aus.

 

Ich bedanke mich für mein neues Leben und habe vor in anderen Bereichen noch weiter an mir zu arbeiten und dabei Ihre Hilfe nochmal in Anspruch zu nehmen.

Ihre Bekanntschaft gemacht zu haben bin ich sehr froh.

Ganz liebe Grüße

A.S. September 2017